Montag, 15. Januar 2018

Ein Servicebeitrag: Goldene Milch

Leute, ich hab es ja nicht so mit Superlativen und Trends. Aber ich habe da einen Tipp, den ich gerne teilen möchte. Und zwar geht es um ein Getränk, dass nicht nur lecker schmeckt und wärmt, sondern dem auch ein paar sehr förderliche Eigenschaften für unsere Gesundheit nachgesagt werden.

Es ist die "Goldene Milch" oder Curcuma Latte - das Trendgetränk 2016 (laut Internetrecherche, da sieht man mal, wie sehr ich hinterherhinke ;-) ). Nun, wie das so ist bin ich eben auch irgendwann über diesen Trend gestolpert. Erst konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Getränk aus diesen Zutaten gut schmecken soll. Aber die förderlichen Eigenschaften von Kurkuma haben mich neugierig gemacht und so habe ich das Ganze einfach mal ausprobiert.


Die förderlichen Eigenschaften sind (u. a.?): 

  • Stärkung des Immunsystems 
  • Hilfreich bei Entzündungen. Es wird auch gerade im Zusammenhang mit Reizdarm-Syndrom oder chronischen Auto-Immun-Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Culitis Ulcerosa genannt.
  • Unterstützung des Fettstoffwechsels 
  • Es soll wohl auch bei Krebserkrankungen helfen und 
  • Entgiftend und verjüngend wirken (Freie Radikale, you know)
Wie bereitet man goldene Milch zu? 
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder kocht man aus frischem Kurkuma, frischem Ingwer (oder auch jeweils in Pulverform) und Wasser eine Paste, welche man einige Tage im Kühlschrank aufbewahren kann. Man gibt dann etwas der Paste in heiße Milch. Oder man gibt die Zutaten direkt in warme Milch.

Ich bevorzuge die zweite Variante, da ich das easy peasy in meinem Induktionsmilchschaumkocher (z. B.) zubereiten kann. Und der Milchschaum ist dann schon inklusive, wenn ich das will. 
  1. Milch für eine Tasse in den Milchschäumer geben (ich verwende akuell Mandelmilch, da ich auf Kuhmilch verzichten möchte) 
  2. 1 EL Kurkumapulver
  3. 1 TL Ingwerpulver 
  4. 1 TL Kokosöl 
  5. 1 Prise gemahlener schwarzer Pfeffer (das Kokosöl und der Pfeffer verstärken die Wirkung den Kurkumas nochmals) 
  6. Süßung nach Geschmack (ich verwende derzeit Birkenzucker) 
  7. optional: Etwas Zimt
  8. Milchschäumer einschalten
Je nachdem welches Rührrädchen ich verwende, erhalte ich dann nur aufgewärmte Milch aus meinem Milchaufschämer oder eben aufgeschäumte Milch. 

Der Milchaufschäumer ist auch super, um bis zu zwei Tassen Kakao zuzubereiten - ohne Einbrennen. Und nach Gebrauch geht das Teil der Becher einfach in die Spülmaschine! Ich liebe es!



Und? Wirkt es?
Das ist natürlich eine gute Frage. Also, ich trinke nun seit etwa einem dreiviertel Jahr gelegentlich Goldene Milch. Und mir geht es körperlich ganz gut. Wobei ich auch sehr viele andere gesundheitliche Dinge in Angriff genommen habe. Aber immerhin war ich im gesamten Herbst und Winter nicht erkältet - bis es mich jetzt in der ersten Januarwoche doch erwischt hat. Das ist für mich sehr untypisch. Normalerweise kämpfe ich ständig mit kleinen Infekten herum. 
Im besten Fall hat die goldene Milch also meine Abwehrkräfte tatsächlich gestärkt, im schlechtesten Fall hat es nicht geschadet. 

Achso, aber das wichtigste: Es schmeckt! Zumindest mir. Natürlich ist der Geschmack von Kurkuma schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt mag ich die goldene Milch sehr. Vor allem im Winter, denn sie wärmt herrlich. Außerdem macht sie gute Laune, vor allem mit Milchschaum ;-)! 

Da ich jetzt im Januar - und vielleicht auch noch länger, mal sehen - neben Milchprodukten auch unter anderem auf Kaffee verzichte, werde ich mich auf die goldene Milch zurückbesinnen, bzw. sie wird öfter auf meinem Speisezettel landen. Dass ich das Kofein eigentlich gar nicht benötige, habe ich schnell gemerkt. Aber die kleinen Rituale, die Gewohnheiten, die Momente zu denen die Tasse Kaffee gehört, die sind schon etwas herausfordernder. Hier möchte ich nun eine bewusstere Entscheidung treffen. Die goldene Milch kann mein Bedürfnis nach einer Auszeit mit Heißgetränk doch genauso gut stillen. 


Vielleicht ist goldene Milch ja auch etwas für euch und ihr wollt es einmal ausprobieren? 
Wohl bekomm's! 

Sonntag, 17. Dezember 2017

Simplify Christmas

Weihnachten! 
Als Kind war das eine wahre Wonne. Die Vorfreude, die Adventszeit mit Kerzen und Süßigkeiten. Und dann der Heilige Abend mit den Geschenken. Diese Magie aus Kindertagen, sie wird nie wieder zurück kommen (in abgeschwächter Form vielleicht, wenn man selbst Kinder hat?). 
Was ich mir als Erwachsene aber dennoch von Weihnachten erhoffe ist Stille, Entschleunigung und Besinnung, im unreligiösen Sinne, eine Besinnung auf mich, mein Leben, meine Lieben, auf das was wichtig ist. 

Dieser Ruhe steht jedoch - gerade in der heutigen Zeit - einiges Entgegen. Volle Innenstädte, Konsumterror, lärmende Weihnachtsmärkte. Nein, ich bin kein Kulturpessimist, aber häufig ist mir das alles einfach zu viel! Ich finde, es geht auch anders. Weniger ist in vielen Fällen nicht weniger, sondern eben auch mal mehr.

Über die Jahre habe ich einige Dinge bezogen auf Weihnachten angepasst - und will es noch tun - um ein für mich schönes Weihnachten zu feiern. Dabei will ich absolut nicht dogmatisch sein. Aber Dinge zu tun, weil alle sie tun oder weil man es eben so macht, das widerstrebt mir! 


Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Euch bei meinen Anregungen dabei:

Der frühe Vogel 
Eine Sache, die ich immer schon gemacht habe, um nicht in Stress zu geraten und womöglich noch am 23.12. durch eine vollgestopfte Innenstadt hetzen zu müssen, ist es möglichst früh mit der Geschenkbeschaffung anzufangen. Wann? Ich fange meist schon im August/September, also eigentlich nach dem Sommerurlaub damit an. Manches mal habe ich mir auch schon im Vorfeld Notizen gemacht, wenn ich im Gespräch mit jemandem auf ein für ihn passendes Geschenk gekommen bin. Und dann im Herbst fange ich eben nach und nach an, mir intensiver Gedanken über Geschenkoptionen zu machen und diese bei Gelegenheit, wenn ich sowieso schon in der Stadt bin, zu besorgen.
Man sollte sich nur gut merken, für wen man schon etwas besorgt hat. Ich spreche aus eigener Erfahrung... ;)

Zeit statt Zeug 
Es gibt hier doch diese Statistik, jeder deutsche Haushalt enthält 10.000 (?) Gegenstände. Irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, wo man diese Zahl nicht mehr unbedingt vergrößern muss. Man hat einfach schon alles. Und seit man nicht mehr Kind ist und sein Geld selber verdient, kauft man sich die Sachen, die einem fehlen in der Regel zeitnah selbst. Da ist es ratsamer, statt einer Sache, von der man nicht hundertprozentig weiß, ob der andere sie benötigt oder Freude daran haben wird, lieber Zeit zu schenken. Denn im Gegensatz zu Materiellem ist Zeit in unserer Zeit wirklich Mangelware.
Das kann ein gemeinsamer Spiele-/Kochabend sein, ein Kino-/Konzert-Theaterbesuch, eine Einladung ins Restaurant oder man schenkt Mutti endlich mal richtig viel Zeit (und Nerven!), um den Dachboden zu entrümpeln (was könnte wertvoller sein?).
Mehr Ideen gibt es auf https://www.zeit-statt-zeug.de/de.

Genuss-Geschenke
Eine andere Antwort auf die Frage "Was soll ich schenken", könnte es sein, statt eines Gebrauchs- einen Verbrauchsgegenstand zu schenken, sprich, etwas das nach der Verwendung nicht mehr da ist. Somit erhöht sich auch nicht die Anzahl der Dinge in der Wohnung, die man abstauben muss.
Viele neigen ja dazu, an sich selbst zu sparen (ja, ich spreche von mir selber) und gerade dann ist eine hochwertige Bodylotion, ein feines Badeöl, ein richtig leckerer Schinken, handgeklöppelte Schokolade, der zehn Jahre gereifte Whisky, etc. sicher etwas, was denjenigen sehr freuen wird. Und alle andere, die gerne genießen auch. Also, ich würde mich auf jeden Fall sehr über einen ordentlichen Freßkorb freuen.

Support your local dealer 
Ich gebe es offen zu, ich kaufe gerne online ein. Es ist irgendwie das Gefühl, dass die Auswahl einfach unbegrenzt ist und man alles mit nur einem Mausklick haben kann. Wenn man in die Stadt fährt, könnte es ja sein, dass es das was man will nicht gibt oder es gerade ausverkauft ist. Aber - *gutmenschenkeuleschwing* - wenn man nur noch Online kauft und der Einzelhandel vor Ort ausstirbt, dann entwickelt sich die Innenstadt in eine öde Wüste. Und das will ich ja auch nicht!  Außerdem, die armen Paketboten! Und die mit Paketautos zugeparkten Straßen! Und die armen selbstständigen oder berenteten Nachbarn, die immer die Pakete für das ganze Haus annehmen müssen! 
Also, lieber mal den kleinen Laden um die Ecke unterstützen. Auf geht es zum inhabergeführten Buchladen, zum antiquierten Feinkostladen, zum ausgewählten Spirituosenladen!


Selber machen oder Gebrauchtes 
Klingt irgendwie wie ein Tabu, oder? Mutti was selber Gemachtes schenken, das ging als Kind. Aber jetzt noch? Und etwas Gebrauchtes schenken, oh Gott oh Gott! Andererseits, zählt bei einem Geschenk nur der Geldwert, oder geht es auch um den Gedanken, den man sich dabei gemacht hat?
Meine Omi hat von mir ja seit Jahren immer einen Kalender mit Fotos von mir (von mir gemacht, nicht mit mir drauf) bekommen. Weil ich dachte, dass es sicher schön für sie ist, jeden Tag auf meine Bilder zu gucken, bzw. allen Pflegern im Pflegeheim zu erzählen, dass diese Bilder ihre begabte Enkelin geschossen hat. ;) 
Richtig gefreut habe ich mich dann, als meine Tante mir, nachdem meine Oma dieses Jahr leider von uns gegangen ist, gesagt hat, dass sie den diesjährigen Kalender zu sich nach hause mitgenommen hat und meine Oma in dieser Geschenketradition gerne beerben möchte. Nichts leichter als das! 
Und auch sonst bekommt meine Familie - teilweise auf ausdrücklichen Wunsch - Selbstgenähtes von mir geschenkt. Dieses Jahr werden erstmals auch gebrauchte Geschenke auf dem Gabentisch liegen. Nur weil etwas nicht neu ist und jemand es nicht mehr haben wollte, heißt das ja nicht, dass jemand anderes sich nicht darüber freuen wird. 

Muss es immer ein Weihnachtsbaum sein? 
Ja, Weihnachtsbäume sind sehr schön. Und sie gehören einfach zu Weihnachten dazu. Und es ist eine tolle Tradition, sie im Kreis der Familie zu schmücken (wobei, wenn ich da an die gestressten Weihnachtsbaum-Kauf- und Schmück-Aktionen in meiner Familie denke... :D). Aber ich lebe nun man in einer Zweier-Beziehung, habe (noch) keine Kinder und bin an Weihnachten nicht unbedingt zuhause. 
Und da ist es irgendwie nicht ganz so sinnvoll, einen Baum, der drei/vier Jahre gewachsen ist, zu fällen, in die Wohnung zu stellen, wenige Tage Freude daran zu haben und ihn spätestens am zweiten Januar, weil man endlich das Neue Jahr starten will, oder das Teil schon nadelt wie Sau, wegzuwerfen. Finde ich zumindest. Ich finde auch, dass es keine Option ist, bereits am 3. Advent einen Baum aufzustellen, damit man noch unterm Baum sitzen kann, bevor man am 24.12. heim zu Mutti fährt. 
Die letzen Jahre habe ich Ilex-Zweige mit ein wenig Weihnachsdeko behängt. Dieses Jahr habe ich am Wegesrand einen abgebrochenen Ast eingesammelt, zuhause aufgehängt und mit Lichterkette und Kugeln behängt. Beides ganz schöne Alternativen in meinen Augen. Weniger Arbeit macht es auch. 

Pflichtveranstaltung unterm Weihnachtsbaum? 
Wie schon gesagt, ich lebe ohne Kinder in einer Zweierbeziehung. Sowohl meine, als auch die Eltern meines Mannen sind geschieden. Meine Schwester hat die gleiche Situation mit ihrem Mann. Großeltern leben teilweise weit weg. Da kommt ganz schön viel zusammen, wenn man alle mal an Weihnachten besucht haben will. So viele Tage sind es ja gar nicht. Und dann die vielen Kilometer! 
Bevor man sich an Weihnachten non stop ins Auto setzt, um von einer, von viel Essen dominierten Pflichtveranstaltung zur Nächsten zu hetzen, macht es ja vielleicht Sinn mal kurz darüber nachzudenken, ob das alles wirklich sein muss. Die Straßen sind gerade an Weihnachten voll und die Menschen, die man Weihnachten besuchen möchte, haben ebenfalls viele andere Menschen, die das auch tun wollen. Freut sich Oma nicht vielleicht mehr, wenn man die Situation mit ihr bespricht und sie dann in aller Ruhe, wenn sich die Besuchsströme wieder verlaufen haben, im Januar besucht und man sich richtig aufeinander einlassen kann? 

Yulklapp
Eine Sache, die ich meiner Familie gerne für das nächste Jahr vorschlagen möchte, ist Yulklapp. Also Wichteln. Jeder zieht einen Namen aus dem Topf und beschenkt dann nur diese eine Person. Man selbst bekommt dann natürlich auch nur ein Geschenk. Der Vorteil daran ist aus meiner Sicht, dass man nicht viele, sondern nur ein Geschenk besorgen muss. Man kann sich so viel mehr Gedanken machen, womit man das Leben dieses einen Menschen bereichern könnte. Außerdem ist das Budget größer. Anstatt allen irgendwelchen Killefitt zu schenken, damit man was geschenkt hat, kann man einer Person eine größere Sache schenken, mit der die Person dann auch wirklich was anfangen kann. 
Ich bin mal gespannt, was meine Familie von dieser Idee hält! Das Ganze muss natürlich im Vorfeld etwas abgestimmt werden. In welchem Kreis yulklappt man? Legt man eine Budgetgrenze fest? Und dann muss man irgendwann mal die Auslosung der Namen veranstalten - hier eignet sich wahrscheinlich ein Geburtstag im Sommer/Herbst ganz gut, wenn sich sowieso alle treffen. 
Also, ich hoffe das klappt! 



Wow, das waren ja doch eine ganze Reihe von Anregungen. Ist etwas für Euch dabei? Oder handhabt ihr das ein oder andere ähnlich wie ich? Wenn ihr noch weitere Ideen habt, würde ich mich ebenfalls freuen, das zu erfahren. 

Dann bleibt mir nur noch, Euch eine entspannte und schöne Weihnachtszeit zu wünschen! 
Macht es gut! 

Sonntag, 26. November 2017

Seid gut zu Vögeln...

... und Bienen!

Dass es um unsere Bienen nicht gut bestellt ist, sollte für Euch nichts Neues sein. Über die Ursachen weiß man nicht genau Bescheid. Vielleicht tut den Bienen das ganze Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmittel an sich nicht gut. Sicher ist aber, dass Ihnen die Monokulturen der heutigen Agrarwirtschaft nicht gut tun, denn sie finden zu wenig Auswahl an Nahrung und zu bestimmten Jahreszeiten ist einfach kaum etwas Blühendes vorhanden.

Ein eingängiges Filmchen dazu lief erst neulich in der heute show:

Tja, und die Auswirkungen sind natürlich verheerend. Für Mensch und Natur! Also beschlossen mein Mann und ich - wir widerlichen Gutmenschen - etwas für Bienen und Hummeln zu tun. Das kann man nämlich auch in der Stadt tun, selbst wenn man nur einen Balkon hat.

Zum Beispiel indem man Bienenhotels aufhängt, in denen Wildbienen nisten können. Und indem man den Bienen, welche vor allem im Herbst wenig zu fressen findet, Nahrung anbietet. Das können Obstreste sein, aber natürlich in erster Linie bienenfreundliche Blumen. Damit ist es jetzt im Herbst erstmal vorbei, aber auch in vertrockeneten Blumen finden Bienen (und Vögel) noch das ein oder andere essbare.

Also: Blumenkästen nicht im Herbst aufräumen, sondern einfach bis zum Frühjahr so lassen. Nein, das hat gar nichts mit Faulheit zu tun, das ist bienenfreundlich! Ohne es zu wissen, habe ich daher den Bienen in den letzten Jahren schon immer geholfen ;)


Gegen Frühjahr wollen wir uns dann noch an den Bau eines Bienenhotels machen. 


Mehr Infos gibt es zum Beispiel hier, hier und hier


Etwa zu der gleichen Zeit beobachteten wir mal wieder Vögel auf unserem Balkon. Die kommen ab und zu vorbei, sitzen auf der Wäscheleine und picken im Balkonkasten herum. Da wir gerade gefrühstückt hatten, stellten wir Ihnen erstmal Brotkrümel raus. Die waren schnell weg! Da wir gerade an dem Thema Bienen dran waren, hatten wir auch gelesen, dass die Vögel aufgrund des starken Rückgangs von Insekten allgemein ebenfalls viel zu wenig Futter finden. Auch hier empfehlen Naturschutzorganisationen, den Lebewesen zu helfen. Und ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich kann mir eine Welt ohne Vogelgezwitscher schwer vorstellen. Deshalb wollten wir auch hier einen kleinen Beitrag leisten.

Aufgrund des Insektenmangels ist es notwendig, Vögel nicht nur im Winter mit zusätzlicher Nahrung zu versorgen, sondern ganzjährig. Auch dies kann man bereits auf einem Balkon tun. Rechtliches gesehen ist dies erlaubt, solange man keine Tauben füttert. Es gibt viele verschiedene Arten von Futterstellen für Vögel. Von großen freistehenden Futterständern, bis zu kleinen Konstruktionen, welche man mit Saugnäpfen an Fenstern befestigen kann. Eine nette Auswahl bietet dieser Shop für Naturschutzprodukte, in welchem ich einige nette, teilweise reduzierte Sachen ergattert habe:



Ein Korb für Meisenknödel. 



Eine Art Vogelhäuschen. Je hochwertiger das Futter, desto weniger müssen die Vögel sortieren, desto weniger Dreck fällt an. Gut sind zum Beispiel nahrhafte Samen und Nüsse. 



Und die Saugnapfkonstruktion. Die Gefahr, dass die Vögel gegen die Scheibe fliegen besteht hier nicht. 



Außerdem ist es wichtig, dass man zusätzlich zum Futter etwas Wasser anbietet. 

Weitere Infos findet Ihr u.a. hier und hier .

So, jetzt muss sich das Ganze noch in Vogelhausen rumsprechen und dann können wir bald hoffentlich viele Vögel beobachten. Ich freue mich schon darauf! 

Vielleicht ist Euch dieser Post ja eine kleine Inspiration. Bienen und Vögel brauchen unsere Hilfe - und wir brauchen Sie. Es ist wirklich kein großer Aufwand, etwas zu tun, bzw. es kann sogar Freude bereiten. 

Macht es gut! 






Freitag, 20. Oktober 2017

Das bin ich mir wert!

Dieser Satz macht für mich gerade einen riesigen Unterschied. Er befreit mich. Er hilft mir aus dem Kreis auszubrechen, immer wieder das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen (You know, das findet schon Einstein nicht sehr zielführend.). 

Scheinbar war ich mir in der Vergangenheit nicht immer so viel wert, habe mir unbewusst Dinge verwehrt, nicht zugesprochen. Und dann - dummerweise - sozusagen als Ersatz andere Dinge getan, bzw. mir "gegönnt". Trostschokolade zum Beispiel. Super Idee, vor allem so lösungsorientiert und hilfreich. Oder eine "Kleinigkeit" kaufen. So lange bis die ganze Bude vollsteht mit Kram. 
Aber das, was ich wirklich gebraucht hätte, das war ich mir nicht wert. Verdreht, ich weiß. 



Über viele verschiedene Ecken und Wege habe ich erfahren, dass mein Stoffwechsel gestört ist . Kurz gesagt fehlen mir ein paar Nährstoffe, bzw. gehen nutzlos flöten und dass wiederum führt dazu, dass sehr viele Körperfunktionen nicht so richtig rund laufen (Falls es jemanden interessiert, kann ich gerne mal ausführlicher über HPU - Hämopyrrollaktamurie berichten). Das erklärt so einiges...! Gut, wenn man das weiß.

Naja, nun bin ich bei einer Heilpraktikerin und versuche gemeinsam mit Ihr, meinem Stoffwechsel auf die Sprünge zu helfen. Leider ist das nicht ganz so einfach, sprich langwierig und benötigt die Gabe von diversesten Nährstoffen (wobei das ganze auch recht individuell ist und wir ein bisschen rumprobieren müssen). Tja, und da diese Störung in Deutschland noch nicht so richtig auf dem Schirm ist, muss ich eben zu einer Heilpraktikerin gehen und das Ganze selber bezahlen. Und das kostet dann schon eine Stange Geld.

Nun ist es glücklicherweise so, dass ich diese Geld habe. Ich kann diese Behandlung bezahlen. Problemlos. Und doch stand ich immer wieder vor der Situation und dachte "Noch eine Sitzung? Noch mehr Nährstoffe? Nein das geht nicht, das kostet zu viel." Immer wieder überlegte ich, das Ganze sein zu lassen.

Und so langsam dämmert mir, wie dumm dieser Geiz ist. Hier geht es um mich, um meine Gesundheit. Wenn ich dafür etwas tun kann, auch wenn die Ergebnisse nur klein sein werden oder lange Zeit brauchen werden, habe ich viel gewonnen! Und das sollte ich mir verdammt nochmal wert sein. DAS BIN ICH MIR WERT. Also echt, jetzt mal wirklich!


Und wie ich so über dieses "Wert-Sein" nachdachte, da ist mir noch etwas anderes klar geworden. Ich hetze den ganzen Tag durch mein Leben. Morgens die Stufen hinab durchs Treppenhaus, dann zur Bürotür hinein, später noch schnell durch den Supermarkt und das Essen wird immer geschlungen. Und da ist mir klar geworden:
ICH BIN MIR SELBST MEINE EIGENE ZEIT NICHT WERT GEWESEN.

Ich bin es mir gar nicht wert gewesen, mein Leben in Ruhe zu leben, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche. Aber das sollte ich mir verdammt nochmal wert sein. Das hier ist mein Leben, es ist schön und es ist endlich. Und ich muss nicht jede Stunde voll stopfen mit Dingen, die man tun müsste und bitte schön alles eine Stufe schneller, weil dann schafft man noch mehr. Ich bin es mir wert, meine Zeit für mich zu genießen. Und für Dinge zu verwenden, die für mich sind! Das sind nicht die Dinge, die meine Stiefmutter, mein Chef oder meine Nachbarin von schräg gegenüber von mir verlangen. Das ist nicht Ergebnis-orientiert und effizient. DAS IST FÜR MICH! Und da sind auch ganz viele PAUSEN dabei.




Vielleicht denkt ihr jetzt, warum ich all das schreibe. Ist doch ganz klar und kein Problem. Dann ist ja alles gut, wenn ihr das schon wisst. Ich bin nun auch wieder um eine Erkenntnis reicher und vergesse das hoffentlich auch nicht mehr. Ich möchte mir nun so vieles wert sein. Und kann darunter hoffentlich Stress und dumme ablenkende Gewohnheiten immer besser sein lassen.

Und für die da draußen, denen es so geht, wie es mir ging:
SEID GUT ZU EUCH SELBST. <3


Freitag, 25. August 2017

Brand New Start

Als ich diese Woche nach einem anstrengenden Arbeitstag und Spannungskopfschmerz beschloss, mich ins Auto zu setzen um an eine Aussichtsstelle zu fahren und das - erfreulicherweise jetzt wieder - sommerliche Wetter zu genießen, traf es mich wie ein Blitz:

Jeder Tag ist eine neue Entscheidung. Jeder Moment. Ich kann mich immer entscheiden. Vielleicht sind die Wahloptionen nicht immer berauschend. Aber ich bin doch immer Herr meines Lebens. Ich kann mich entscheiden morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Oder ich kann mich dagegen entscheiden. Ich kann mich entscheiden, den Abend grummelig und mit Kopfschmerzen auf dem Sofa zu verbringen. Oder drauf zu scheißen.

Ich sage Euch, es kann wahre Wunder wirken, die Autofenster runterzumachen, das Zopfgummi aus den Haaren zu ziehen und mit Wind in den Haaren und Sonnenbrille auf der Nase der Sonne entgegen zu fahren und dabei lauthals zu singen:



Paul Weller - Brand New Start 
I'm gonna clear out my head
I'm gonna get myself straight
I know it's never too late
To make a brand new start

I'm gonna kick down the door
I'm gonna get myself in
I'm gonna fix up the yard
And not fall back again

I'm gonna CLEAN up my earth
And build a heaven ON the ground
Not something distant or unfound
But something real to me
But something real to me

All that I can I can be
All that I am I CAN see
All that is mine is in my hands
So to myself I call

There's somewhere else I should be
There's someone else I CAN see
There's something more I can find
IT'S ONLY UP TO ME

I'm gonna clean up my earth
And build a heaven ON the ground
Not something distant on a cloud
But something real to me
But something real to me

I'm gonna clear out my head
I'm gonna get myself straight
I KNOW it's never too late
To make a brand new start



Jeder Tag ist ein Brand New Start! 

Und jeder Tag kann wie eine Landkarte sein. Eine Landkarte von dem Ort, an dem man Urlaub macht. Man breitet die Karte aus, schaut sich um und entscheidet, was man sehen möchte. Man ist interessiert und neugierig. Streicht liebevoll über Hügel und Täler, welche man gerne besichtigen möchte. Und dann geht man los und entdeckt all diese Dinge. 

Ich hoffe, dass mir häufiger meine Entscheidungsfreiheit bewusst wird. Und dass ich mich häufig für einen Landkarten-Tag entscheiden kann. 

Habt es gut!