Montag, 30. Januar 2017

Die Lektionen des Lebens

Früher oder später kommen wir im Leben in Situationen, die uns herausfordern, die uns schier verzweifeln lassen. Vielleicht sind das Veränderungen, berufliche oder finanzielle Schwierigkeiten, Krankheit, spannungsreiche Beziehungen oder "einfach nur" innere Unsicherheiten und quälende Fragen nach dem Was und Wie und Wozu.



Wenn wir in solche Situationen geraten, dann ist bei vielen der womöglich erste Impuls, diese Situation abzulehnen, sich zu wünschen, man müsste sich ihr nicht stellen und auch sich zu fragen, warum gerade man selbst darin steckt. Was man falsch gemacht hat oder "verbrochen", dass einen das Schicksal strafft.

Eine andere, heilsamere und weiterführende Herangehensweise ist es, sich zu fragen, in wie fern einem diese Situation nützen könnte, was einem das Leben lehren will.

Ich hadere seit ich weiß nicht wie lange mit der Frage, welchen Platz ich in diesem Leben habe, was mein Weg ist und wie ich eine für mich gesunde Lebensweise umsetzen kann. Es geht mal besser, mal schlechter, aber seit nun schon viel zu langer Zeit quälen mich schlimme Schlafstörungen, die mir zeigen, dass ich etwas in meinem Leben verändern muss. Heute habe ich mir die oben genannte Frage gestellt.

Das Leben lehrt mich gerade, zu mir selbst zu stehen, für mich selbst einzustehen, meine Grenzen zu sehen und zu lieben, sie gegenüber anderen zu verteidigen. 
Das Leben lehrt mich, zu priorisieren und nur die Tätigkeiten, Menschen und Dinge in meinem Leben zu behalten, die ich wirklich brauche und die mir gut tun. 
Das Leben lehrt mich gerade ehrlich zu sein - zu mir und zu anderen - und den Mut zu haben, Nein zu sagen! 
Das Leben lehrt mich gerade, dankbar zu sein, auch für Kleinigkeiten und scheinbar selbstverständliches. 
Das Leben lehrt mich, mich selbst, genauso wie ich bin, zu lieben und mehr Verständnis für mich selbst zu haben!

Das hat gut getan! Die Idee zu dieser "Übung" habe ich dem Buch "Selbstmitgefühl" von Kristin Neff entnommen. Ein für mich nahezu revolutionäres Buch! Endlich aufhören, sich selbst in Grund und Boden zu kritisieren - wie viel Energie dadurch nicht unnötig vernichtet wird!


Habt es gut!
Jule

Samstag, 21. März 2015

It's a good life!

Never forget it's a good life
Seeing the sun on the tree line
Feeling the breeze on a warm night




Wie Recht er da hat, der Rea.
Und wie gut es tut und erholsam es ist, aus dem Alltagstrott auszubrechen und etwas ganz anderes zu tun. Den Blick zu schärfen und zu sehen, da gibt es noch so vieles entlang des Weges, für das sich das alles lohnt, auch wenn es zwischendrin immer wieder so viele Durststrecken gibt.




Dienstag, 3. Juni 2014

Eigentlich geht es dir doch gut!

Als kleine Erinnerungsstütze für mich selber poste ich hier "Hier spricht dein Herz" von Gregor Meyle. Ein großartiges Lied! Vielleicht gefällt es Euch ja auch. 

"Wenn man‘s genau nimmt, geht‘s dir gut,
Und du liebst doch was du tust,
Du erwartest viel zu viel,
Denn der Weg ist das Ziel,
Und alles bekommt man nie,
Und jeder fragt sich wie man reich, berühmt und schön wird:

Ich bin dein Herz, ich schlag tief in dir, 
Hör nie auf zu träumen, denn so sprichst du mit mir.
Ich bin ganz bestimmt immer ehrlich zu dir, 
Und das Wichtigste ist: Behalt dein Lächeln im Gesicht."



Sonntag, 18. Mai 2014

Ein Tag Urlaub in {Strasbourg}

Obwohl wir schon zwei Jahre in Karlsruhe wohnen, haben wir es noch nie ins eine Stunde entfernte Strasbourg geschafft. Diesen Samstag war es dann aber soweit. Bei Kaiserwetter. Einfacher kann man nicht an einen Tag Urlaub kommen.



















Wir kommen ganz sicher wieder!

Freitag, 14. März 2014

{Architektur in Karlsruhe}

Mit diesem Blogpost gedenke ich, eine lose Blogreihe zu eröffnen. Die Idee geht mir schon ganz lange im Kopf rum. Ich geh nämlich total steil auf Architektur. Und da hat Karlsruhe einiges zu bieten! Wer es nicht wusste, ich wusste es bis zu meinem Herzug vor 2 Jahren (bzw. bis zu meiner Recherche zu diesem Post) nicht: Karlsruhe ist eines der Zentren des Jugendstils in Süddeutschland.

Und tatsächlich sieht man hier straßenzügeweise Häuser bei dem einen - zumindest mir - die Kinnlade herunterfällt. Wunderschöne Häuser, keines gleicht dem anderen und an jeder Ecke kann man hinreißende Details bewundern. Erker, Türmchen, Fassadentiere, florale Verzierungen und und und. Ich liebe es, einfach einen Spaziergang durch mein Viertel zu machen und habe dabei immer den Kopf im Nacken und staune. Es ist wundervoll, dass die Bausubstanz von Ende des 19. Jahrhundert, dem sogenannten "Fin de Siècle" noch erhalten sind. Sogar die Gartenzäune und Haustüren sind zum größten Teil noch von damals. Ich bin einfach so verknallt in diese Architektur! Und dann hab ich schon so oft gedacht: "Mensch! Das musst du festhalten und teilen."

Und genau das mache ich jetzt. Und weil ich zwar wahnsinnig gerne architektonisch schöne Häuser bewundere, aber dann doch nie Architekturstudentin geworden bin, lasse ich es lieber bleiben, das ganze in viele Worte zu fassen und lasse Bilder sprechen:


Ich finde es großartig, wie aufwändig und liebevoll die Fassaden gestaltet sind. 









Allenthalben kann man Türmchen und Erker entdecken...










Und auf die Suche nach Schnörkeln und  Details gehen









Natürlich sind auch die Türen reichlich verziert









Die Bilder sind letzten Sonntag entstanden, als ich und mein Holder das bombastische Wetter für einen Spaziergang durch die Weststadt genutzt haben. Beim nächsten Beine Vertreten darf wieder die Kamera mit und dann gibt es neuen Stoff für diese Reihe.

Wollt ihr mehr Architektur sehen? Seid ihr vielleicht genauso Häuser-Freaks wie ich?